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Aktenvernichter – Die wichtigsten Kaufkriterien

Das Thema Datenschutz nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Menschen interessieren sich zunehmend dafür, welche Daten über sie erhoben werden. Im Alltag lässt sich die Datenweitergabe an andere Personen und Unternehmen nicht vermeiden. Entsprechend steigt die Nachfrage nach der Sicherheit der erhobenen Daten. Die sorgfältige Vernichtung nicht mehr benötigter Daten ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Datenschutzprogramms geworden. Dabei unterscheiden sich die Vorgänge je nach Art der persönlichen Daten.

 

Elektronische Speicher werden beispielsweise durch mehrfaches Überschreiben der entsprechenden Bereiche auf dem Datenträger unlesbar gemacht, oder dieser komplett vernichtet. Ist der Datenträger ein Dokument, kommt der Aktenvernichter als erste Stufe bei dieser Datenvernichtung zum Einsatz. Er bietet auch für Privatpersonen eine einfache Möglichkeit, personenbezogene Daten vor ungewolltem Zugriff zu schützen. Für Unternehmen, bei denen davon ausgegangen werden muss, dass ein erhöhtes Interesse an den Daten besteht, werden zusätzliche Maßnahmen eingeleitet. Nachdem die Dokumente zerschnitten wurden, verbleiben Papierschnipsel, die sich mit großem Aufwand jedoch wieder zusammensetzen lassen. Für die endgültige Vernichtung werden diese Reste dann unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen verbrannt.

Für Privatpersonen reicht ein Aktenvernichter als Maßnahme zum Datenschutz üblicherweise völlig aus. Es kann jedoch nach unterschiedlichen Qualitätsstufen sortiert werden. Die als Sicherheitsstufen bezeichneten Einordnungen reichen von eins bis sechs und beginnen mit der einfachsten Sorte. Die simpelste Form ist ein Schnitt der Dokumente in Streifen. Je schmaler die Streifen sind, desto schwieriger gestaltet sich die erneute und korrekte Zusammensetzung zur Lesbarkeit der Daten. Entsprechend geringer ist das Aufwand-Nutzen-Verhältnis und das damit verbundene Risiko der ungewollten Datenweitergabe. Geringere Streifenbreiten werden als Qualitätsmerkmal betrachtet und mit einer höheren Sicherheitsstufe versehen.

Als Alternative zum Streifenschnitt bietet sich der Kreuzschnitt an – auch als Partikelschnitt bezeichnet. Dabei werden die Dokumente nicht nur durch Längs- sondern auch durch Querschnitte zerteilt. Das hat zwar den Nachteil, dass aus den Resten oft nur noch geringerwertige Papiersorten beim Recycling hergestellt werden können, bietet aber den großen Vorteil, dass viel kleinere Papierschnipsel entstehen. Dadurch steigt der Aufwand zum Zusammensetzen erheblich an. Bei geringeren Schnittbreiten werden entsprechend höhere Sicherheitsstufen vergeben. Die Stufe sechs gibt vor, dass die Papierreste höchstens 1 Millimeter breit und 5 Millimeter lang sein dürfen. Viele Aktenvernichter bieten zusätzliche Funktionen zum Zerkleinern von nicht mehr benötigten CDs oder Visitenkarten an.